7 Tipps für die erste Übernachtung bei Oma und Opa

Wenn Eltern Zeit in Zweisamkeit verbringen wollen, springen oft Oma und Opa ein. Doch auch wenn kleine Kinder tagsüber bei ihren Großeltern sind, ist der erste Übernachtungsbesuch eine große Sache für Eltern und Kind. Während die Eltern aufgeregt sind, ob denn alles klappt, müssen sich die Kinder erst an die ungewohnte Situation ohne Mama und Papa gewöhnen.

Deswegen ist es für kleinere und größere Kindergartenkinder ein großer Erfolg, wenn sie sich getraut haben, alleine bei ihren Großeltern zu übernachten. Damit die erste Auswärtsübernachtung klappt, haben wir ein paar Tipps für euch zusammengetragen.

Darauf solltet ihr achten, wenn euer Kind das erste Mal bei den Großeltern übernachtet:

1# Kuscheltier, Windeln & Co.

Für die Übernachtung auswärts brauchen eure Kids natürlich alles, was sie auch zu Hause für die Nacht benötigen. Nicht nur Schlafanzug, Wechselklamotten und Zahnbürste solltet ihr dabei einpacken, sondern auch das liebste Kuscheltier, ein Nachtlicht, den Schnulli oder ein Kuschelkissen. Versucht an alles zu denken, was eurem kleinen Schatz das Einschlafen erleichtert.

2# Spielzeug einpacken

Damit der Aufenthalt bei den Großeltern so schön wie möglich wird, solltet ihr auch an Spielzeug denken. So kann euer Kind auch abends und morgens mit seinen gewohnten Sachen spielen. Lasst euer Kind am besten selbst aussuchen, ob es die Lieblingspuppe, ein paar Autos oder Bausteine mitnehmen möchte.

3# Das Kind auf die Übernachtung vorbereiten

Damit euer Kind nicht allzu aufgeregt ist, sprecht am besten schon einige Tage vorher darüber, dass eine Übernachtung bei den Großeltern geplant und warum diese nötig ist. Fragt nach, ob sich euer Kind eine Übernachtung zutraut. Bei einem ängstlichen Kind solltet ihr besser abwarten, bis es selbst den Wunsch äußert, bei Oma und Opa zu schlafen. Überreden macht keinen Sinn.

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Sollte euer Kind Zweifel haben, könnt ihr ihm noch ein „Highlight“ bei Oma und Opa in Aussicht stellen, auf das es sich freuen kann: Das kann Omas Katze sein, eine Lieblingsspeise oder ein bestimmtes Spiel, das nur bei Opa möglich ist. In jedem Fall solltet ihr aber eurem Kind zusichern, es notfalls abholen zu kommen, wenn es doch der Mut verlassen sollte.

4# Klare Absprachen mit Oma

Ohne klare Absprachen mit Oma und Opa geht es meist nicht. Überlegt euch, was bei den Großeltern anders läuft als bei euch daheim und wo es zu Konflikten kommen könnte. So könnt ihr mit den Eltern oder Schwiegereltern darüber sprechen, welche Regeln unbedingt eingehalten werden sollten. Außerdem solltet ihr auch über die Schlafgewohnheiten eures Kindes, nötige Einschlafrituale und sonstige Marotten wie besonderes Vorgehen beim Zähneputzen, Getränke in der Nacht oder Ähnliches sprechen.

5# Schlafrituale beibehalten

Damit euer Kind auch im ungewohnten Bett und ohne einen Gutenachtkuss von Mama und Papa einschläft, sollte das Einschlafritual ansonsten wir gewohnt übernommen werden. Ob das nun die Gute-Nacht-Geschichte ist, die vorgelesen wird, oder ein bestimmtes Lied, das gesungen werden soll. Vielleicht gibt es auch vor dem Zubettgehen noch ein Fläschchen, eine Tasse Milch oder etwas Brei. Auch das Zähneputzen sollte bei Oma genauso ablaufen wie daheim.

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6# Heimweh vermeiden

Auch wenn ihr Zweifel habt, den Abschied solltet ihr fröhlich und selbstsicher gestalten. Behaltet Bedenken lieber für euch, sonst entsteht der Eindruck, dass es sich um eine schwierige Sache handelt. Gebt eurem Kind immer das Gefühl, dass ihr fest daran glaubt, die erste Übernachtung bei Oma ganz alleine zu meistern.

7# Verwöhnen erlaubt

Großeltern sollten sich auf die Fahne schreiben, das Enkelchen so gut wie möglich von der Sehnsucht nach Mama und Papa abzulenken. Da darf – je nach Absprache – auch etwas mehr erlaubt sein als daheim. Am besten sie spielen mit dem kleinen Schatz, bauen eine Höhle im Wohnzimmer oder machen es sich auf der Couch richtig gemütlich. Vielleicht ist eine Entdeckungsreise zu altem Kinderspielzeug auf dem Dachboden oder im Keller auch ein kleines Highlight. Auch leckere Getränke und Kekse, die es sonst daheim nicht gibt, heben die Laune nach dem Abschied von den Eltern.

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