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Tipps für die breifreie Babykost

Bei der breifreien Beikost bestimmt euer Baby selbst, was und wie viel es von den angebotenen Speisen isst. Denn hier isst das Baby selbständig und wird nicht gefüttert.

Wann euer Baby bereit für feste Nahrungsmittel ist, ist sehr unterschiedlich. Während manche Kinder bereits im Alter von 8 Monaten fast alles mit der Zunge am Gaumen zerdrücken können, gibt es auch Babys, die festes Essen komplett verschmähen. Egal zu welcher Kategorie euer Baby gehört: Geht das Thema Essen langsam und mit Geduld an.

So merkt ihr, wann euer Baby bereit für breifreie Babykost ist

Es gibt keinen bestimmten Zeitpunkt, zu dem alle Babys bereit für feste Nahrung sind. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und ist in seiner Entwicklung ganz individuell.

Diese Zeichen sprechen dafür, dass ihr breifreie Kost ausprobieren könnt:

- Wenn euer Baby bereits Kopf und Oberkörper aufrecht halten und alleine sitzen kann.
- Wenn euer Baby in der Lage ist, zielsicher mit den Händen nach Objekten zu greifen und sie zum Mund zu führen.
- Wenn euer Kind Interesse an eurem Essen hat.
- Wenn feste Nahrung nicht sofort ausgespuckt wird.

Breifreie Babykost – so gelingt der Start

Wenn ihr euer Baby breifrei an Beikost heranführen möchtet, solltet ihr einige Tipps bei der Zubereitung der angebotenen Speisen beachten:

- Kleine, runde Lebensmittel wie Erbsen oder Mais eignen sich nicht für Babys, da sie schnell verschluckt und sogar versehentlich eingeatmet werden können.
- Cherrytomaten und Trauben solltet ihr halbieren, bevor ihr sie anbietet.
- Entfernt immer alle Kerne aus Steinobst, wie Aprikosen und Kirschen.
- Wascht euer Obst und Gemüse gründlich.
- Zu viel Salz kann schlecht für die Nieren eures Babys sein.
- Verzichtet lieber auch auf Zucker, um den Geschmack deines Kindes nicht auf „süß“ zu trimmen.
- Füttert euer Baby niemals im Liegen und lasst es auch nicht alleine essen.
- Der Würgereflex sitzt bei Babys recht weit vorn am Gaumen und dient als Schutzreflex. Würgen hat also nichts mit „nicht schmecken“ zu tun.
- Auch kleine Mengen gegessener Nahrung sind ein Erfolg.

Obst, Gemüse und Co – diese Speisen eignen sich für den Anfang

Für den Einstieg am Familientisch eignen sich vor allem milde Gemüse- und Obstsorten, die auch gut in der Hand gehalten werden können und keine feste Schale enthalten. Bei festem Gemüse und Obst, wie Kartoffeln, Karotten und Äpfel, solltet ihr am Anfang gedünstete oder gekochte Stücke anbieten. Außerdem eignen sich auch Nahrungsmittel, die ihr selbst auf eurem Teller habt, wie zum Beispiel Nudeln oder Reis, für den breifreien Beikoststart.

Indem ihr eurem Baby unterschiedliche Lebensmittel in verschiedenen Zubereitungen anbietet, lernt euer Essanfänger unterschiedliche Konsistenzen und Beschaffenheiten kennen.

Diese Lebensmittel eignen sich für den Einstieg in die breifreie Kost, solange ihr Pflanzenöle wie Raps-, Oliven oder Sonnenblumenöl an das Gemüse gegeben wird:

- Pastinake, Süßkartoffel, Hokkaido-Kürbis, Kartoffel, Fenchel, Möhre und Zucchini (gedünstet / gekocht)
- Gurke (roh)
- Birne, Melone oder Banane (roh)
- Apfel (gedünstet)
- Nudeln (ohne Soße oder mit püriertem Gemüse)
- Couscous, Reis, Polenta, Bulgur

LAESSIG-Tipps-Breifrei-Beikost-So-gelingt-der-Start

Diese Lebensmittel solltet ihr meiden:

- Zucker
- Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe
- Honig und Ahornsirup
- Nüsse
- Superfoods wie Gojibeere, Acaî-Beeren oder Chiasamen (wegen Pestizidrückständen und Allergenen)
- Rohmilch
- rohes Fleisch / rohen Fisch
- Diät- und Lightprodukte
- Mehr als 1g Eiweiß pro Kilo Körpergewicht am Tag
- zu scharfes Essen
- Koffein, Taurin, Guarana und Alkohol

Viel Geduld beim ersten Essen

Aller Anfang ist schwer. Wenn euer Baby bei den ersten Mahlzeiten erstmal die Beschaffenheit von Kartoffel, Apfelstick & Co austestet und Reis und Nudeln eher auf dem Boden als im Mund landen, dann wartet ab und versucht es später erneut.

Gerade bei Essanfängern geht im Eifer des Gefechts einiges daneben. Für den perfekten Breifrei-Start helfen euch Lätzchen mit Auffangschutz sowie ein robustes Kindergeschirr, das auch mal einen Sturz vom Tisch unbeschadet übersteht.

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Tags: Baby, Eltern, Tipps
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